Basenfasten

Basenfasten nennen wir die zweite Fastenform, die wir anbieten, weil du dabei nur Nahrungsmittel zu dir nimmst, die basisch verstoffwechselt werden. Im wesentlichen sind das Nahrungsmittel, die viele Mineralstoffe enthalten. Gleichzeitig werden Säurebildner gemieden, z.B. so gut wie alle tierischen Produkte, alle Getreidearten, Produkte mit raffiniertem Zucker und stark verarbeitete Nahrungsmittel.

Die Bezeichnung basisch bedeutet nicht, dass das Lebensmittel – ähnlich wie Seife – einen basischen pH-Wert hat. Auch sind säurebildende Nahrungsmittel vom Geschmack her nicht unbedingt sauer wie Zitronensaft (der übrigens zu den basischen Lebensmitteln gehört!).
Vielmehr geht es darum, wie das Lebensmittel im Körper wirkt und welche Substanzen bei seiner Verstoffwechslung im Körper entstehen. Entstehen bei der Verstoffwechslung eher Säuren und andere schädliche Substanzen, dann gehört dass Lebensmittel zu den säurebildenden Lebensmitteln.
Hat das Lebensmittel jedoch eine positive Wirkung auf den Organismus, beinhaltet es viele basische Mineralstoffe oder aktiviert es die körpereigene Basenbildung, dann ist es ein basisches Lebensmittel.

Wenn du dich beim 21-Tage-Video-Programm angemeldet hast, und die Willkommensseite des Programms freigeschaltet wurde, findest du dort eine umfangreiche Liste aller erlaubten basischen Nahrungsmittel und welche Nahrungsmittel unbedingt zu meiden sind. Basenbildende Nahrungsmittel sind grob gesagt Obst und Gemüse. Davon gibt es in dieser Fastenform jede Menge :).

Warum sollte man darauf achten (auch wenn man nicht fastet), mehr basenbildende als säurebildende Nahrungsmittel zu sich zu nehmen?
Eine Ernährung mit basischen Lebensmitteln schafft einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt und regelt die pH-Werte im Körper genau so, wie sie in einem gesunden Zustand sein sollten. Wenn du dich basenüberschüssig ernährst, entsäuerst du deinen Körper – den Dünndarm, die Lymphe, das Bindegewebe und alle anderen Organe, wo ein basischer pH-Wert notwendig ist. Alle überschüssigen Schlacken und Säuren werden aus diesen Bereichen entfernt. Und an den Stellen, wo ein saurer pH-Wert benötigt wird, siedeln sich wieder nützliche Bakterien an, die das nötige saure Milieu herstellen können.

Die rein basische Ernährung (Basenfasten) ist wie eine Art Kur und dazu gedacht, deinen Körper von Giften, Säuren und Schlacken zu befreien, das Immunsystem zu stärken, den Darm zu reinigen und den Gewichtsabbau unterstützen. Wenn das Säure-Basengleichgewicht des Körpers in Richtung sauer verschoben ist, kann der Organismus die vielen sauren Stoffwechselabfälle nicht mehr neutralisieren und ausscheiden. Überschüssige Säuren werden dann zunächst im Bindegewebe gelagert, um sie erst später auszuscheiden, wenn das Blut wieder über ausreichend basische Verbindungen verfügt. Die Puffersysteme laufen auf Hochtouren, da der Körper alles versucht, um den pH-Wert im Blut kontstant zu halten. Der Stoffwechsel wird gestört und es entstehen Krankheiten.

Mehr über dieses Thema findest du z.B. HIER.

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